Strategien, klare Botschaften und viel Herzblut – so gelingt die interne Kommunikation im Unternehmen
Bonn, 16.06.2010: Wie gelingt es mittelständischen Unternehmerinnen und Unternehmern Ihre Ziele klar und nachhaltig an Ihre Beschäftigten zu kommunizieren? Wie kann eine vertrauensvolle und offene Atmosphäre geschaffen werden? Diese Kernfragen der Unternehmensführung standen im Mittelpunkt der BonnSoir Abendveranstaltung „So weit die Worte tragen“ am 15. Juni 2010.
Grundlagen der Kommunikation stellte Ulrich Götzen, Kommunikationstrainer und Begleiter des Abends, den über 250 anwesenden Gästen, die trotz Fußball-Weltmeisterschaft und sonnigem Wetter den Weg in den Post Tower gefunden hatten, vor. Seine Kernbotschaft: Worte werden im Gehirn in chemische Substanzen und dann in Bilder und Gefühle übersetzt. Sollen mehrere Personen ein gemeinsames Ziel erreichen, müsse die Führungskraft dafür Sorge tragen, dass alle Beteiligten das gleiche Bild, die gleiche Vorstellung haben.
Der Überraschungsgast des Abends, Basketball-Bundestrainer Dirk Bauermann, gab den Gästen Tipps und Anregungen aus sportlicher Sicht mit auf den Weg: Um ehrgeizige Ziele zu kommunizieren und zu erreichen brauche es klare Visionen, hohe fachliche, inhaltliche und menschliche Kompetenz, Kontinuität der Personen und Inhalte sowie eine starke Führung. Bei allen Unterschieden zwischen Sport und Unternehmen, sei die Gemeinsamkeit der Mensch, den es zu erreichen gelte. Und hier sei jeder Verantwortliche in der gleichen Verpflichtung: „Man muss mit dem Herzen dabei sein. Es zählt das, was man tut, nicht nur das, was man sagt.“, ist sein Rezept um wichtige Botschaften eines Entscheiders für die Betroffenen spürbar zu machen.
Norbert Minwegen, Leiter Unternehmenskommunikation und Pressesprecher der Sparkasse KölnBonn, gab zahlreiche Praxistipps, wie die interne Kommunikation auch in größeren Unternehmen persönlich und verbindlich gestaltet werden kann. „Man muss als Verantwortlicher aktiv, offen und vor allem vertrauensvoll die Nähe suchen, wenn man mit Mitarbeitern gut zusammenarbeiten will – ihnen im Notfall auch an oder auf den Füßen stehen.“, so Minwegen. Ein anonymisiertes Verfahren für Fragen der über 5.000 Mitarbeiter an die Geschäftsführung, interne Redakteure, die den direkten Kontakt zu den Beschäftigten suchen und sie mit allen wichtigen Informationen versorgen, aber auch der tägliche Kontakt zu seinen direkten Mitarbeitern sichern ihm eine offene, transparente Kommunikation.
„Jeder unserer Gäste hat heute eine konkrete Anregung zur Verbesserung seiner internen Kommunikation, also seiner Unternehmensführung mit nach Hause genommen. Das ist genau das, was BonnSoir für den Mittelstand erreichen möchten“, fasst Stephan Schwan, erster Vorsitzender des Vereins, das zufriedene Resümee der Veranstalter zusammen.
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